Finalspiele der Clubmeisterschaft: Technisches Können, Dramatik bis zum Schluss – und die Geschichte wiederholt sich (beinahe)

Am 19. September 2026 fanden bei schönstem Spätsommerwetter die Finalspiele der diesjährigen Clubmeisterschaft statt. Die rund 30 Zuschauerinnen und Zuschauer bekamen tolle Ballwechsel zu sehen und konnten gerade im Finale der Männer die Spannung förmlich mit Händen greifen.

Um 13 Uhr betraten die Finalistinnen und Finalisten den Platz. Bei den Damen standen sich Vroni Baueregger und Susi Schwabl gegenüber, die sich zuvor souverän in ihren Halbfinals durchgesetzt hatten. Beide Kontrahentinnen spielten nach Abflauen der Nervosität sicher auf und machten nur wenige Fehler, sodass sich bald schöne Ballwechsel und ein technisch anspruchsvolles Spiel entwickelten. Viele Spiele gingen über Einstand und Vroni hatte durchaus die Chance, das eine oder andere Mal das Ruder herumzureißen. Allerdings behielt Susi die Nerven und nutzte all ihre Routine und technische Finesse, um das Spiel letztlich sehr verdient mit 6:2 und 6:1 für sich zu entscheiden und sich die Clubmeisterschaft 2026 zu holen!

Bei den Herren sorgten Stefan und David Veitinger für ein Déjà-vu bei den Zuschauern: Wie schon im Vorjahr standen sich auch heuer wieder Vater und Sohn im Clubbei-Finale gegenüber! Youngster David – gerade 18 Jahre alt geworden – ließ sich keinerlei Nervosität anmerken und dominierte den ersten Satz erstaunlich souverän gegen seinen routinierten Vater. Dieser verzweifelte immer wieder an der sensationellen Laufstärke und den peitschenartigen Rückhandschlägen seines Sohnes und musste sich klar mit 1:6 geschlagen geben. Im zweiten Satz fand Steff etwas mehr Sicherheit und Konzentration, sodass er diesen durch seinen starken Aufschlag und lange Grundlinienschläge mit 6:2 gewinnen konnte. Im dritten Satz spielten die Veitingers schließlich einen Match-Tiebreak, der nichts für schwache Nerven war: In erstaunlicher Abgezocktheit setzte David seinen Vater immer wieder unter Druck, sodass beim Stand von 9:2 der Titel zum Greifen nahe war. Durch großen Willen und einige sensationelle Schläge rückte Steff allerdings noch auf 8:9 heran, ehe David nach knapp zwei Stunden Spielzeit dann doch seinen siebten Matchball nutzen und sich erstmals den Clubmeistertitel sichern konnte!

Beide Matches boten feinstes Tennis und viel Spannung, was im Anschluss ausgiebig diskutiert wurde – in der warmen Septembersonne ließen die Spielerinnen und Spieler den schönen Nachmittag zusammen mit ihren Fans beim Grillen ausklingen. 

Wir danken allen, die zu diesem gelungenen Nachmittag beigetragen haben – und sagen den Zweitplatzierten und natürlich den neuen Clubmeistern Susi und David ganz herzlichen Glückwunsch! (gw)

Die Finalistinnen Vroni Baueregger und Susi Schwabl gut gelaunt nach ihrem Match.
Vater Steff und Sohn David Veitinger nach ihrem sehr spannenden Match.
Die vier Finalistinnen und Finalisten!